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Arbeitet Apple an revolutionärer Kamera?

Steve Jobs Biograph Walter Isaacson sagte in einem Interview mit der NY Times: „He had three things that he wanted to reinvent: the television, textbooks and photography.“

Neben TV und Lehrbüchern wollte er also auch die Fotografie revolutionieren.
Das bald erscheinende Buch Inside Apple von Adam Lashinsky enthüllt, dass Steve Jobs sehr an der Kameratechnik von Lytro interessiert war.

Es geht dabei um sog. Light Field Cameras, welche das gesamte Lichtspektrum erfassen und digital speichern und es somit erlauben, auch im Nachhinein den Fokus auf verschiedene Bildbereiche zu legen und scharf zu stellen.

Hier ein Video, welches die Funktion anschaulich demonstriert:

Steve Jobs hat sich mit Lytro’s CEO Ren Ng getroffen und im Zusammenhang mit Isaacson’s Aussage, dass Steve Jobs eben auch die Fotografie neu Erfinden wollte, erscheint dieses Treffen in ganz neuem Licht.

Erst letzte Woche stellte Apple seine Textbook-Initiative vor und will damit den Markt für Schul- / und Lehrbücher revolutionieren. Interaktive Lehrbücher, die immer auf dem neuesten Stand sind und ganz neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens eröffnen.

Auch ein revolutionäres Fernsehgerät wird mittlerweile allgemein von Apple erwartet. Ob man damit schon in diesem Jahr rechnen darf ist noch nicht ganz so gewiss, sicherlich aber spätestens im kommenden Jahr 2013.

Ist das (über-)nächste große Ding von Apple also eine revolutionäre Kamera, basierend auf Lytro’s LFC-Technik?

Auch wenn es angesichts der aktuell noch relativ niedrigen Auflösungen der Lytro-Produkte (1,2 Megapixel) noch ein paar Jahre dauern wird, ist eine Entwicklung nicht unwahrscheinlich.

Obwohl es rein spekulativ ist: Wenn man sich erinnert, dass Steve Jobs Apple mit Produktplänen für mindestens die nächsten 4 Jahre nach seinem Tod verließ, erscheint mir ein solches Produkt von Apple im Jahr 2015 realistisch.

Immerhin hat Apple schon einmal eine Digicam für Endverbraucher auf den Markt gebracht: Die Apple Quick Take von 1994.