Archiv für Januar 2012

NFC im iPhone 5 sehr wahrscheinlich

An und für sich ist es nicht all zu überraschend und nur logisch, dass Apple im nächsten iPhone NFC-Fähigkeiten integriert.

NFC (Near Field Communication) ist eine Funkübertragungstechnik, die auf sehr kurze Distanzen beschränkt ist und sich beispielsweise für elektronische Zahlungen im Einzelhandel eignet.

Ein Artikel von 9to5mac gibt dem Gerücht um einen Einstieg Apples in die Welt der NFC Bezahlung neue Nahrung.

Wenn Apple auf NFC setzt, darf man davon ausgehen, dass die Abbuchungen über einen iTunes Accounts laufen.

Bedenkt man die Verbreitung von iTunes Accounts, – schließlich ist nahezu jedes iPhone mit einem iTunes Account verknüpft – dürfte dies der Technik zum Durchbruch verhelfen.

Man kann bereits heute mit Hilfe der „Apple Store App“ über seinen iTunes Account in Apple Retail Stores und bei Online-Bestellungen bezahlen.

Es wäre also im Prinzip nur logisch, dies auch auf NFC auszuweiten und entsprechend mit Einzelhandelsketten zu kooperieren.

iPhone 5 im Sommer?

Es gibt Gerüchte aus bisher verlässlicher Quelle, dass Apple’s Haus- und Hofmanufaktur Foxconn die Produktion des iPhone 5 vorbereitet.

Dies macht einen Release im Sommer wahrscheinlich.

Ein als verlässliche Quelle geltender Mitarbeiter der Firma berichtet von diversen Prototypen des iPhone 5, die in der Firma umherschwirren. Diese würden sich alle geringfügig voneinander unterscheiden.

Was die Geräte allerdings gemeinsam haben:

  • 4+ Zoll Display (und LG ist bei mindestens einem der Modelle der Displayhersteller)
  • Keine Keilform; alle Geräte sind durchweg gleich dick (allerdings etwas länger und breiter)
  • Keines der Geräte hat die Form des iPhone 4 / 4S
  • Keines der Designs ist schon endgültig

Der Mitarbeiter hat gegenüber 9to5mac schon letzten Sommer (entgegen aller anders lautender Meldungen) korrekt vorausgesagt, dass es 2011 kein iPhone 5 geben wird, sondern lediglich ein 4S Modell.

Es gibt zwar auch schon wieder die ersten „Apple-insider„, die dieses Gerücht als „bullshit“ abtun, aber wie gesagt lag die Quelle letztes Jahr entgegen allen Trends und Meldungen 100%ig richtig.

Ich kann mir eine Rückkehr Apples zum iPhone-Sommer-Release-Zyklus im Rahmen der WWDC durchaus vorstellen.

Schließlich schläft die Konkurrenz nicht. Ein Samsung Galaxy SIII ist für das erste Halbjahr zu erwarten.

Das Herbstevent, was die Jahre zuvor den zunehmend weniger gefragten iPods vorbehalten war, könnte dann für das erwartete iTV reserviert sein.

Blizzard’s Next-Gen MMO „Titan“ mit product placement

Diese Stellenausschreibung von Blizzard lässt die Gerüchteküche um deren in Entwicklung befindliches MMO mit dem Codenamen „Titan“ ordentlich brodeln.

Gesucht wird darin ein „Franchise Development Producer“ für ihr Next-Gen MMO.

Unter Anderem heißt es in der Ausschreibung: “Work with major consumer brands to facilitate product placement and licensing within the world of Blizzard Entertainment’s next-gen MMO that enhances the gameplay experience.”

Es geht also auch um product placement im neuen MMO.

Ein Fantasy Setting à la World of Warcraft schließt sich damit meiner Meinung nach weitestgehend von selbst aus.

Mit einem Sci-Fi-Setting korreliert product placement schon eher.

Was ich ebenfalls nicht ausschließen will, ist ein relativ realitätsnahes Spiel der Gegenwart. Ein schon mehrfach im Internet kolportiertes „Second Life, aber in gut“.

Nun, ich kann mir etwas in diese Richtung durchaus vorstellen.

Eine alternative Realität mit komplexer Hintergrundstory hätte den unschätzbaren Vorteil, dass man sowohl klassische Spieler anspricht, als auch noch mehr Casual-Spieler als bisher mit ins Boot holen könnte, weil diese sich in eine realitätsnahe Umgebung leichter einfinden könnten.

Eine Mischung aus Elementen von Second Life und GTA, kombiniert mit den Stärken von Blizzard ist durchaus denkbar.

Eine weitere Möglichkeit um Sci-Fi bzw. Fantasy einzubringen, also Settings mit denen Blizzard bestens vertraut ist, wäre eine Art „Hellgate: London“ – aber in richtig gut.

Was auch immer Blizzard mit Titan anstellt, es wird auf alle Fälle groß werden und ich denke es wird in irgendeiner Form auch auf mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) laufen.

Ich rechne nicht vor 2014/2015 mit einem Release.

 

Arbeitet Apple an revolutionärer Kamera?

Steve Jobs Biograph Walter Isaacson sagte in einem Interview mit der NY Times: „He had three things that he wanted to reinvent: the television, textbooks and photography.“

Neben TV und Lehrbüchern wollte er also auch die Fotografie revolutionieren.
Das bald erscheinende Buch Inside Apple von Adam Lashinsky enthüllt, dass Steve Jobs sehr an der Kameratechnik von Lytro interessiert war.

Es geht dabei um sog. Light Field Cameras, welche das gesamte Lichtspektrum erfassen und digital speichern und es somit erlauben, auch im Nachhinein den Fokus auf verschiedene Bildbereiche zu legen und scharf zu stellen.

Hier ein Video, welches die Funktion anschaulich demonstriert:

Steve Jobs hat sich mit Lytro’s CEO Ren Ng getroffen und im Zusammenhang mit Isaacson’s Aussage, dass Steve Jobs eben auch die Fotografie neu Erfinden wollte, erscheint dieses Treffen in ganz neuem Licht.

Erst letzte Woche stellte Apple seine Textbook-Initiative vor und will damit den Markt für Schul- / und Lehrbücher revolutionieren. Interaktive Lehrbücher, die immer auf dem neuesten Stand sind und ganz neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens eröffnen.

Auch ein revolutionäres Fernsehgerät wird mittlerweile allgemein von Apple erwartet. Ob man damit schon in diesem Jahr rechnen darf ist noch nicht ganz so gewiss, sicherlich aber spätestens im kommenden Jahr 2013.

Ist das (über-)nächste große Ding von Apple also eine revolutionäre Kamera, basierend auf Lytro’s LFC-Technik?

Auch wenn es angesichts der aktuell noch relativ niedrigen Auflösungen der Lytro-Produkte (1,2 Megapixel) noch ein paar Jahre dauern wird, ist eine Entwicklung nicht unwahrscheinlich.

Obwohl es rein spekulativ ist: Wenn man sich erinnert, dass Steve Jobs Apple mit Produktplänen für mindestens die nächsten 4 Jahre nach seinem Tod verließ, erscheint mir ein solches Produkt von Apple im Jahr 2015 realistisch.

Immerhin hat Apple schon einmal eine Digicam für Endverbraucher auf den Markt gebracht: Die Apple Quick Take von 1994.

XBox 720 Chips in Produktion

Einem Bericht von Semiaccurate zu Folge, sind die ersten CPU/GPU Kombichips (Codename „Oban“) für die nächste Xbox Generation bei IBM seit Ende 2011 in Produktion.

Es handelt sich dabei allerdings nicht um endgültige, in Massenproduktion befindliche Chips, aber immerhin um eine beachtliche Anzahl von ca. 10.000 Stück, die für Development Kits gedacht sind.

Microsoft baut für die CPU erneut auf die Power PC Plattform, die Grafikeinheit stammt von AMD und setzt auf die moderne Southern-Island-Architektur.

Somit wäre die Konsole kompatibel zu DirectX 11.1 und grafisch auf der Höhe der aktuellen Radeon HD-7900er Serie.

Erste Development-Kits dürften demnach ab Ende Februar /Anfang März bei den wichtigen Entwicklerstudios eintrudeln.

Mit der neuen Xbox ist also durchaus im kommenden Jahr 2013 zu rechnen.

Eine Vorstellung auf der E3 wurde von Microsoft’s Senior Marketing Director Jose Pinero dementiert.

Ob es überhaupt bereits (Ende) 2012 zu einer Vorstellung kommen wird, ist fraglich.

 

 

 

Hüllen für iPad 3 bzw. iPad 2S aufgetaucht

Es ist schon fast eine Tradition: kurz bevor Apple ein neues iPhone oder iPad vorstellt, preschen chinesische Hüllenhersteller vor und werfen Cases  auf den Markt, noch bevor sie sich wirklich sicher sein können, dass diese auch wirklich für das noch unangekündigte Produkt passen.

Aber es scheint sich wohl zu lohnen.

So darf sich der erste, der gleich zum Release des neuen iPads passende Hüllen am Markt platziert hat einen enormen Profit mangels Konkurrenz versprechen.

Letzen Sommer gab es einige Hersteller, die auf das falsche Pferd setzten und in größerem Umfang Hüllen für das erwartete iPhone 5 herstellten (dünner, breiter, Keilform). Leider erwiesen sich deren „Insider-quellen“ als falsch, schließlich hat uns Apple ein äußerlich nur marginal bis gar nicht verändertes iPhone 4 als iPhone 4S beschert.

Hersteller Chinee macht den Anfang für das im Februar/März erwartete iPad 3.

Sie vertrauen ihren Quellen in der Zuliefererkette sowie einigen jüngeren Gerüchten und setzen auf ein nahezu unverändertes iPad 2 Design.

Man erwartet, dass Apple beim iPad den gleichen Weg geht wie schon beim iPhone 3/3GS bzw. iPhone 4/4S.

Folgerichtig sprechen sie vom iPad 2S.

Ob allein das Retina Display, der neue Quad-Core A6-Chip, LTE Support, sowie Siri, bei äußerlich gleichem Design ausreichen von einem iPad 3 zu sprechen ist Ansichtssache.
Im Prinzip ändern sich ja ausschließlich die „inneren Werte“, also scheint die „S-Logik“ der iPhones durchaus legitim.

Allerdings geht auch Chinee entsprechend den jüngsten Gerüchten davon aus, dass das iPad 2S ca. 1mm „dicker“ sein wird als das aktuelle iPad 2.
Was entweder dem Retina-Display oder einem kräftigeren Akku oder gar beidem geschuldet sein mag.

Was auch immer am Ende stimmt, ich bin mir sicher, es werden in den nächsten Tagen und Wochen noch einige weitere Hüllen auftauchen.

Die Spekulationen dürfen weiter gehen.

 

 

Wasserdichte Nanobeschichtung von Liquipel

 

Smartphones und andere tragbare elektronische Begleiter reagieren in der Regel höchst allergisch auf Wasser oder andere Flüssigkeiten.

Ich kenne einige Geschichten aus dem Bekanntenkreis, wo das Handy schon mal in die Toilette gefallen ist oder etwas darüber verschüttet wurde. Wohl dem, der sein teures Smartphone gegen solche Unfälle versichert hatte…

Wenn man sein Gerät vorher von Liquipel mit deren Nanobeschichtung behandeln ließ, ist selbst ein ausgedehntes Wasserbad kein Problem mehr für das geliebte Smartphone.

Das von Liquipel eingesetzte Verfahren trägt Nanopartikel in Gasform auf, somit durchdringen sie das ganze Gerät. Also auch die Komponenten im Inneren werden komplett von der hydrophoben Schicht überzogen.

Flüssigkeiten perlen danach einfach am Gerät ab, ähnlich wie bei einem Lotusblatt.

Die Schicht ist für das menschliche Auge unsichtbar und beeinträchtigt laut Hersteller weder das Aussehen, noch die Leistung des Geräts und es fühlt sich auch nicht anders an.

Wer sein Gerät damit behandeln lassen möchte, muss als US-Bürger ca. 60 Dollar investieren. Ob es sich als EU-Bürger lohnt, sein Gerät in die USA zu schicken und wieder zurück mit all den Zollgebühren usw. ist eher zweifelhaft.

Aber angeblich plant Liquipel auch eine Niederlassung in der EU und ist außerdem mit diversen Herstellern im Gespräch um ihre Beschichtung in zukünftigen Geräten bereits ab Werk einzusetzen.